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Flickenteppich bei Maßnahmen zur Internetnutzung für Migrantinnen und Migranten: Auswertung der Fragebogenerhebung liegt vor

Spezielle Angebote für Migrantinnen und Migranten in Deutschland zur Qualifizierung in der Internetnutzung gibt es noch nicht flächendeckend: Dies ergab die Auswertung der Fragebogenerhebung, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Sehr viele Maßnahmen zur Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten finden in Vereinen und Verbänden statt; in Unternehmen nur wenige und an Hochschulen keine. Über die Hälfte der Maßnahmen sind zeitlich befristet, davon die meisten zwischen einem und vier Jahren.

Als häufiger Grund für die Durchführung der Maßnahme wird die schwierige Arbeitsmarktsituation angeführt. Aber auch geringe Computer- und Internetgrundlagenkenntnisse sowie sprachliche Barrieren und schlechter Zugang zu Informationen sind Gründe für die Durchführung der Maßnahme. So stehen Computer- und Internetschulungen im Vordergrund: Es werden computergestütztes Sprachlernen, mehrsprachige Internetportale, das Erstellen von Bewerbungsunterlagen aber auch Beratung und Coaching angeboten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maßnahmen stammen in den meisten Fällen aus Osteuropa und der Türkei: Angebote für Migrantinnen und Migranten aus asiatischen und lateinamerikanischen Ländern rangieren am unteren Ende der Skala. Angebote, die sich an geschlechtshomogene Gruppen richten, sind häufiger für Frauen gemacht; die meisten Angebote richten sich aber an beide Geschlechter und an ethnisch gemischte Gruppen.

Die Maßnahmen werden zum Großteil aus Landes- und Bundesmitteln gefördert und erreichen ihre Teilnehmer überwiegend auf kommunaler Ebene. Die Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen zur Internetnutzung für Migrantinnen und Migranten bewegen sich auf mehreren Ebenen: So ist auf institutioneller Ebene Kontinuität und langfristige Förderung gefragt sowie die Kooperation mit weiteren regionalen Trägern. Entscheidend ist die Einbeziehung der Migrantinnen und Migranten bei der Entwicklung und Überprüfung der Angebote: Nur so wird der Erfolg gewährleistet. Da die Vermittlung von Internetkenntnissen auch wegen der englischen Begrifflichkeiten sehr komplex ist, empfehlen die Einrichtungen, Maßnahmen zur Internetnutzung mehrsprachig anzubieten. Damit sind interkulturelle und mehrsprachige Kompetenzen bei den Trainerinnnen und Trainern wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit.

Der 24 Fragen umfassende Erhebungsbogen wurde im März 2008 bundesweit an Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen versandt und durch eine Pressemitteilung begleitet. 86 Datensätze sind in die Auswertung eingegangen. Die Ergebnisse werden Anfang 2009 über eine Datenbank auf www.kompetenzz.de/digitale-integration recherchierbar sein.

Die Befragung ist Teil der Expertise "Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland", gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ausführliche Ergebnisse finden Sie hier:
www.kompetenzz.de/digitale-integration/primaererhebung

pdf PM 5-2008 [17,29 kB | pdf]

Kontakt: Ute Kempf

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Digitale Integration | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
fon: +49 5 21-106 73 48 | fax: +49 5 21-106 71 54
kempf@kompetenzz.de | www.kompetenzz.de
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