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Digitale Integration

Seit über 10 Jahren wird in Studien die Internetnutzung in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig quantitativ und qualitativ erfasst, analysiert und bewertet. Soziodemografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, formaler Bildungsabschluss, beruflicher Status, Einkommenshöhe und Haushaltsgröße haben sich seither als Faktoren etabliert, nach denen Unterschiede bei der Art und dem Umfang der Internetnutzung erklärbar sind. Wer online ist und wer nicht, ist immer weniger eine Frage der Verfügbarkeit der technischen Infrastruktur in der Region, vorhandener netzfähiger Endgeräte im Haushalt und am Arbeitsplatz oder der Nutzungskosten geworden, sondern vielmehr eine Entscheidung nach dem individuellen und beruflichen Nutzen und den für sinnvoll erachteten Inhalten und Dienstleistungen in Relation zu dem dazu notwendigen technischen, infrastrukturellen und persönlichen Aufwand.

Den Rückstand von ausgrenzungsgefährdeten Bevölkerungsgruppen bei der Internetnutzung bis 2010 zu halbieren, ist das Ziel der Europäischen Kommission im Rahmen der eInclusion@EU-Initiative. Zu diesen Bevölkerungsgruppen zählt die Kommission neben älteren Menschen, Menschen mit Behinderung, Frauen, niedrig qualifizierten Menschen und benachteiligten Jugendlichen auch Menschen mit Migrationshintergrund. Die Bundesregierung bündelt ihre Aktivitäten zur digitalen Integration aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland in der Initiative Internet erfahren – Gemeinsam durchs Netz. Die Initiative richtet sich an Menschen, die das Internet bislang nicht oder nicht kompetent genutzt haben und damit von den beruflichen und sozialen Chancen der digitalen Medien ausgeschlossen sind. In drei Programmen werden in enger Kooperation mit lokalen, regionalen und bundesweiten Aktiven aus Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Kommunen neue Konzepte und Maßnahmen entwickelt, erprobt und evaluiert. Dabei steht der individuelle Nutzen des Internets für die Menschen im Vordergrund.

09.09.2010

Preisträger des Wettbewerbs „Wege ins Netz 2010“ des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet

Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, hat am 08.09.10 auf der IFA Berlin die Preise im bundesweiten Wettbewerb „Wege ins Netz 2010“ des Bundeswirtschaftsministeriums verliehen. Prämiert wurden insgesamt zehn Projekte, die auf vorbildliche Weise Menschen beim Einstieg ins Internet unterstützen oder unerfahrenen Internetnutzern Hilfen bieten. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum siebten Mal durchgeführt und konnte mit über 200 Bewerbungen einen neuen Rekord vermelden.

01.09.2010

Preisverleihung zum Wettbewerb "Wege ins Netz" am 8. September in Berlin

Der Wettbewerb „Wege ins Netz“ des Bundesministeriums für Technologie und Wirtschaft prämiert Projekte und Webseiten, die digitale Kompetenz vorbildlich vermitteln. Die über 200 Bewerbungen des diesjährigen Wettbewerbs zeigen, wie vielfältig diese Aufgabe umgesetzt werden kann und wie viele Menschen sich dafür engagieren. Insgesamt werden zehn Preise verliehen - in drei Kategorien jeweils eine erster, zweiter und dritter Preis sowie ein Sonderpreis „Soziale Netzwerke“. Für die Preise sind 20 Projekte nominiert. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ist Partnerorganisation des Wettbewerbs.

31.08.2010

ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Phase der Konsolidierung

Zum 14. Mal wurde 2010 die ARD/ZDF-Onlinestudie durchgeführt. Birgit van Eimeren und Beate Frees stellen in ihrem Beitrag fest, dass sich das Internet nach Jahren des rasanten Wachstums nunmehr in einer Phase der Konsolidierung befindet. Hierauf weisen vor allem deutlich geringere Steigerungsraten in der Onlinenutzung hin. In manchen Bevölkerungsgruppen ist inzwischen eine Sättigung erreicht, so bei den 14- bis 19-Jährigen, die zu 100 Prozent Onlinenutzerinnen und -nutzer sind.

30.08.2010

Internet-Radio und -Fernsehen besonders bei jungen Erwachsenen beliebt

Radiohören und Fernsehen über das Internet liegen bei den Privatanwenderinnen und -anwendern in Deutschland im Trend. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin (03. bis 08. September 2010) mitteilt, waren Internet-Radio und Internet-Fernsehen bei den 16- bis 24-Jährigen besonders beliebt: in dieser Altersgruppe nutzten im ersten Quartal 2009 rund 45% aller User entsprechende Angebote. Ein Jahr zuvor lag dieser Anteil noch bei 41%.

26.08.2010

Neues Internetportal "Vital in Deutschland (vid)"

Die Initiative "Vital in Deutschland" ist ein gemeinnützig orientiertes Projekt der Deutschen Post. Herzstück der Initiative ist das Internet-Rechercheportal www.vitalindeutschland.de, das sich an alle Menschen ab 50 wendet.

29.07.2010

BIENE 2010: Unternehmen erstmals vorn - 224 Webseiten wollen eine BIENE als Preis für barrierefreie Webseiten

Erstmals in der Geschichte des BIENE-Wettbewerbs sind es nicht die durch die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BIT-V) zur Barrierefreiheit verpflichteten Verwaltungen und Organisationen, die die meisten Bewerbungen um eine BIENE eingereicht haben. Dieses Jahr strecken vor allem Unternehmen ihre Fühler nach den begehrten Auszeichnungen aus: Von den 224 Bewerbungen und Vorschlägen entfallen 118 auf Webangebote aus der freien Wirtschaft.

09.07.2010

(N)ONLINER Atlas 2010: 72 Prozent der Deutschen sind online

Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Doch wird aus den Zahlen auch deutlich, dass man von einer digitalen Gesellschaft in Deutschland – trotz erhöhter politischer und medialer Aufmerksamkeit – noch weit entfernt ist.

Sonderstudie 2010: "Die digitale Gesellschaft in Deutschland - Sechs Nutzertypen im Vergleich"

Zwar sind laut (N)ONLINER Atlas 2009 knapp 70 Prozent der Deutschen online, aber für nur 26 Prozent der Bevölkerung sind die digitalen Medien fester Bestandteil des täglichen Lebens. Dass aber eine große Mehrheit der Deutschen nicht an den durch die digitalen Techniken eröffnenden Möglichkeiten partizipiert, zeigt erstmals die Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“ der Initiative D21, für die TNS Infratest 1.014 Personen deutschlandweit befragt hat. Die Typologie zeigt auf, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und 30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat.

07.07.2009

(N)ONLINER Atlas 2009: Internetnutzung entwickelt sich weiter dynamisch – fast 70 Prozent sind online

Laut (N)ONLINER Atlas 2009 ist der Onliner-Anteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69,1 Prozent deutlich gestiegen und weist damit die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre auf. Gleichzeitig ist der Offliner-Anteil um 3,3 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent gesunken. Mit 4,3 Prozent wollen 0,6 Prozent weniger Nutzungsplaner als im Vorjahr in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken.

Offliner 2009: Frauen über 60 bilden die Kerngruppe

Ergebnisse der ARD/ZDF-Offlinestudie 2009: Mit einem Plus von rund 800 000 Onlinern auf nunmehr 43,5 Millionen Internetnutzende hat sich der Zuwachs der internetnutzenden Menschen weiter verlangsamt. 2009 konnte sich der Trend der letzten Jahre, dass vor allem Frauen und ab 60-Jährige „aufholen“, nicht fortsetzen. Auch 2009 nutzt mit 72,9 Prozent die übergroße Mehrheit der ab 60-Jährigen kein Internet. Hochgerechnet sind dies 14 Millionen Personen, der Rückgang an Offlinern in dieser Altersgruppe beträgt im Vergleich zum Vorjahr nur noch 230 000 Personen.

Sonderauswertung (N)ONLINER Atlas 2008

Erste Studie zum Zusammenhang von "Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland".

Offliner 2008: Ein Drittel der Deutschen bleibt weiter offline

Ergebnisse der ARD/ZDF-Offline-Studie 2008: Die Zahl der Menschen, die das Internet nicht nutzen, hat sich im letzten Jahr weiter verringert. 2008 sind 34,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland – dies entspricht 22,17 Millionen Erwachsenen (ab 14 Jahre) - ohne Internetzugang bzw. -nutzung, 2007 waren es noch 37,3 Prozent. Die Internetnutzung steigt also – wenn auch in abgeschwächter Form – weiter an: Innerhalb eines Jahres hat sich der Anteil der Offliner in der Bevölkerung um rund zwei Millionen verringert.

Wegweiser für zukünftige Maßnahmen und Projekte

Parallel zur technischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des World Wide Web hat sich in den letzten zehn Jahren eine Landschaft aus Projekten und Initiativen gebildet, die sich mit den spezifischen Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen wie Frauen, älteren Erwachsenen ab 50 Jahren, Erwerbslosen und Menschen mit Behinderung beschäftigen. Für diese Zielgruppen werden spezielle Lern- und Erfahrungsräume angeboten. Darüber hinaus haben freie und öffentliche Bildungsanbieter sowie Web-Unternehmen und Provider das Potenzial für ihren Markterfolg erkannt und entsprechende Produkte und Dienstleistungen am Markt etabliert. Die Effekte der damit verbundenen Verbesserungen sind an den jährlichen überdurchschnittlichen Wachstumsraten in der Gruppe der Frauen und älteren Erwachsenen ablesbar.

01.07.2010

Veröffentlichung des „(N)ONLINER Atlas 2010“ am 8. Juli 2010

So wie über das Internet berichtet und gesprochen wird, scheint es sich bereits überall in Deutschland als das Leitmedium schlechthin durchgesetzt zu haben. Dass stattdessen noch immer nicht die Rahmenbedingungen für eine digitale Gesellschaft annähernd geschaffen sind und Millionen das Internet für sich bisher nicht entdeckt haben, dies dokumentiert der (N)ONLINER Atlas 2010. Am 8. Juli veröffentlicht die Initiative D21 bereits zum zehnten Mal Deutschlands größte Studie zur Internetnutzung.

13.07.2010

BIENE 2010 - Bewerben bis zum 15. Juli: Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen suchen die besten deutschsprachigen barrierefreien Webseiten

Endspurt bei der BIENE 2010: Noch bis zum 15. Juli können Unternehmen, Organisationen, Behörden und Medien unter www.biene-wettbewerb.de ihre Internet-Angebote zum Wettbewerb der Stiftung Digitale Chancen und der Aktion Mensch für die besten barrierefreien deutschsprachigen Webseiten anmelden.

30.06.2010

Nächster Halt: Internet!

Der Mediabus des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist deutschlandweit unterwegs - Gemeinden und Einrichtungen können sich bewerben! Der Mediabus, ein rollendes Internet-Café, ist im Auftrag der Initiative "Internet erfahren" in ganz Deutschland unterwegs. Diese Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie richtet sich an Menschen, die mit dem Internet bisher gar nicht oder nur wenig vertraut sind und so von vielen beruflichen und sozialen Möglichkeiten ausgeschlossen sind.

24.06.2010

Countdown für Wege ins Netz 2010

Bis zum 1. Juli 2010 können beim Wettbewerb für mehr digitale Kompetenz vorbildliche Projekte eingereicht und vorgeschlagen werden. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in diesem Jahr bereits zum siebten Mal ausgelobte Wettbewerb Wege ins Netz 2010 geht in die Endrunde der Bewerbungsphase: Noch bis 1. Juli 2010 können sich Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen, aber auch Bürgerinnen und Bürger unter www.wegeinsnetz2010.de bewerben oder Projekte zur Prämierung vorschlagen.

28.06.2010

Medienportal der Siemens Stiftung bietet ab sofort spanische Unterrichtsmaterialien an

Die Siemens Stiftung baut das kostenfreie Angebot ihres Medienportals kontinuierlich aus und stellt neben deutschen und englischen Unterrichtsmaterialien nun auch Inhalte in Spanisch zur Verfügung. Mit der zunehmenden Sprachenvielfalt im Medienportal möchte die Stiftung Lehrkräfte im Ausland bei ihrer Arbeit sowie den bilingualen Unterricht an deutschen Schulen unterstützen.

21.06.2010

Erste Netzwoche an der Universität Bielefeld

Zum ersten Mal findet im Juni in der Universität Bielefeld die Veranstaltungsreihe Netzwoche mit Themen rund um das Internet statt. Vom 21. bis 25. Juni gibt es bei der Netzwoche Vorträge, Diskussionen, eine Ausstellung und Infostände zu Themen wie Datenschutz und Internet-Aktivismus. Mit der Netzwoche will der AStA auf vielfältige Themen der digitalen Gesellschaft, der Internet-Gesellschaft aufmerksam machen und zu einem kritischen Umgang beitragen. Der Schutz persönlicher Daten ist dabei ein außerordentlich wichtiges Thema. Der AStA der Uni und der Fachhochschule veranstalten die Aktion gemeinsam.

18.06.2010

Kids im Netz: Denn sie wissen, was sie tun... Norton Online Family Report 2010 zeigt: Kinder und Jugendliche halten sich an Online-Nettikette, Eltern sind besser informiert

Deutschlands Kids wissen, wie man sich benimmt - jedenfalls im Internet. Wie der aktuelle Norton Online Family Report 2010 zeigt, sagen etwa drei Viertel der befragten Jugendlichen in Deutschland von sich selbst, sie befolgen die allgemeinen Verhaltens-Etikette für das Internet: keine Beschimpfungen, keine Schikane, kein Mobbing. Noch im Jahr 2009 hatte eine Studie des medienpädagogischen Forschungsverbands Südwest festgestellt, dass knapp 15 Prozent der Jugendlichen bereits persönliche Erfahrungen mit Online-Mobbing haben und jede(r) Dritte ein Mobbing-Opfer kennt.

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Gemeinsam durchs Netz

(N)ONLINER Atlas 2010

Deutschlands größte Studie zur Nutzung und Nicht-Nutzung des Internets wurde im Juli 2010 veröffentlicht

-> Zentrale Ergebnisse und Download

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Wege ins Netz 2010

© BMWi

Preisverleihung am 8. September in Berlin

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D21 Jahreskongress 2010

Gemeinsam für die digitale Gesellschaft

Jahreskongress stellte die Selbstbestimmung der Internetnutzenden in den Mittelpunkt
>> Bericht

 

Migrantinnen + Migranten

Das Projekt "Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland"

wurde von August 2007 bis Mai 2009 gefördert.

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Handlungsempfehlungen

... zur Optimierung der Online-Kompetenz von Migrantinnen und Migranten

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Datenbank "Gute Beispiele

Bundesweite Maßnahmen +Projekte zur Stärkung der Online-Kompetenz von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

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Sonderauswertung (N)ONLINER Atlas 2008

Erste Studie zum Zusammenhang von "Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland".

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E-Integration

Broschüre stellt anhand von Beispielen die "IT Roadmap zur gesellschaftlichen Integration" der Initiative D21 vor.

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